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Spiel mit der Suchmaschine | SEO – Positive Nebeneffekte und Schattenseiten des neuen Wirtschaftszweiges

Positive Nebeneffekte

Mögen Marketing-Tricks der Sorte vielleicht dreist, unanständig oder verstörend erscheinen, so können dem SEO-Prozess dennoch eine Reihe positiver Nebeneffekte bescheinigt werden. Weil das Nutzerverhalten sich ständig ändert und Suchmaschinen darum bemüht sind, neue Trends und Nutzersignale im Suchalgorithmus zu berücksichtigen, sind auch Unternehmen und SEO-Profis jedes Mal aufs Neue gezwungen, sich den Veränderungen entsprechend anzupassen. Somit ist Suchmaschinenoptimierung per se ein überaus dynamischer Prozess, der die Qualität von Online-Content erheblich verbessern kann. Davon wiederum profitieren Nutzer, die nicht nur rasch jene Inhalte geliefert bekommen, die relevant für sie sind, sondern aufgrund des hohen Marketingniveaus werden diese auch eher zu zahlenden Kunden und stärken damit die Wirtschaft.

Ebenso bietet SEO Start-up-Unternehmen die Chance, relativ schnell in den Suchergebnislisten aufzusteigen, denn nicht immer führt Suchmaschinen-Advertising zum gewünschten Erfolg. Vorausgesetzt der neue Mitbewerber kann auch qualitativ mithalten, profitieren wiederum Konsumenten vom erweiterten Angebot. Zudem können Marktnischen schneller ausgefüllt werden, indem Suchanfragen etwa via GoogleSuggest ausgewertet und darauf basierend Nischenprodukte oder überhaupt neue Geschäftsideen entworfen werden. 

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Suchmaschinenoptimierung bietet eine Menge wirtschaftliches Potenzial, jedoch  ist die Branche auch von Missbrauch und Manipulation geprägt.

Schließlich bietet die noch relativ junge Branche auch eine Menge Entwicklungspotenzial für SEOs und jene, die es werden wollen. So veranstaltet etwa das WIFI Österreich Einsteiger- und Fortgeschrittenenkurse in regelmäßigen Abständen. Gerade die Grundlagen lassen sich gut vermitteln, sodass auch kleinere Betriebe ohne technischen Hardcore durch basale Optimierungsmaßnahmen die SEO-Performance ihrer Website verbessern können. 

Schattenseiten der Suchmaschinenoptimierung

Wo Licht ist, da fällt naturgemäß immer auch Schatten. Gerade die Aussicht auf den schnellen Erfolg veranlasst Unternehmer zu Missbrauch und Manipulation von Suchmaschinen. Eine häufig angewandte Methode ist das sogenannte Linkfarming. Dabei werden Backlinks, die Wert und Einfluss einer Website und damit ihr Ranking stark verbessern können, via Linkfarm schnell „herangezüchtet“. Weil echte Backlinks von Suchmaschinen als Empfehlungen gewertet werden, verzerrt der künstliche Linkaufbau den natürlichen Wettbewerb mit der Konsequenz, dass teils nicht relevanter Content die Ergebnislisten anführt. Indes ist Suchmaschinenbetreiber Google inzwischen in der Lage, Linkspamming rasch aufzudecken und zu sanktionieren. Jedoch gelingt es SEOs mit geschicktem künstlichen Linkaufbau dennoch häufig, Suchmaschinen diesbezüglich in die Irre zu führen.

Wie SEO die Sprache verhunzt

Auch auf die Sprache wirkt sich Suchmaschinenoptimierung mitunter negativ aus. Weil User Suchanfragen in der Regel einfach halten und auf Groß- und Kleinschreibung sowie Bindestriche verzichten, hat sich in Webtexten ein eigener Schreibstil entwickelt, der auch als suchmaschinenoptimierter Stil bezeichnet wird. Überdies tragen falsch geschriebene Keywords oft mehr zur Optimierung bei als die korrekten Fachbegriffe, grammatikalische Regeln sind bisweilen nicht von Belang. So ist die korrekte Schreibweise „Online-Marketing“, die einen Bindestrich setzt, sehr selten in SEO-Texten zu finden. Stattdessen schreibt man die beiden Wörter getrennt, wie es in Suchanfragen üblich ist. Texter stehen dann vor der Wahl, sich entweder von den Regeln der üblichen Textproduktion zu verabschieden oder aber einen schlechten Job zu riskieren. Sicher scheint jedenfalls, dass bewusste Falschschreibungen unsichere Rechtschreiber zusätzlich verunsichern.  

Zudem geben SEO-Plugins den Schreibstil vor, indem darauf hingewiesen wird, dass beispielsweise längere Sätze und Passivumschreibungen negativen Einfluss auf die Lesbarkeit haben. Ebenso scheint die Lesbarkeit sich zu verbessern, wenn im Text eine gewisse Anzahl von „TransitionWords“ auftaucht. Das sind Wörter, die die Aufmerksamkeit lenken und User damit behutsam durch den Content lotsen sollen. Unter dem Strich sind SEO-Texte auf dem Leseniveau für 13-jährige Schüler konzipiert. Und im Zeitalter von Digital Natives und wegen der allgemeinen Neigung zum Gebrauch von Smartphones und Lesen im Internet stellt sich am Ende die Frage: Wie sehr trägt Suchmaschinenoptimierung zur sprachlichen Verdummung bei?

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